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SPRECHERHAUS® » Referenten

Prof. Dr. Holger Rust

Managementforscher, Praktiker und Wirtschaftspublizist

Prof. Dr. Holger Rust ist als Kritiker der Trendforschung und Managementforscher bekannt. Er lehrt Soziologie an der Universität Hannover. Schwerpunkte seiner Hochschultätigkeit sind Kommunikation und Marketing. Arbeits- und Wirtschaftssoziologie sowie quantitative und qualitative Forschungsmethoden. Daneben arbeitet er als Wirtschaftsjournalist für renommierte Magazine und Zeitungen sowie als Unternehmensberater vor allem auf den Gebieten der Kommunikationskultur in Unternehmen. Als Publizist ist er einer breiten Öffentlichkeit vor allem durch seine verschiedenen Kolumnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt, unter anderem in der Wiener Zeitung, wo er seit 1990 schreibt, und im Harvard Business Manager, wo seine Wirtschaftskolumne seit 2008 monatlich erscheint.

Prof. Dr. Holger Rust sagt:
„Erfolg ist das Ergebnis von Mut, Individualität und der Bereitschaft von Führungskräften, die Grenzen von Positionen und Hierarchien kommunikativ zu überschreiten.


Nichts ist vergänglicher als die Zukunft.
Über Holzwege, Umwege, Irrwege der Trendforschung und Alternativen im Strategischen Management.

Das Versprechen  der so selbst ernannten Management-Gurus besteht darin, Unsicherheiten gegenüber der Zukunft durch ihre Visionen oder quasi-naturwissenschaftliche Modelle aus der Welt zu schaffen. Holger Rust weist nach, dass beide Wege in die Irre führen. Sein auf umfangreichen eigenen Forschungen und Erfahrungen in Unternehmen aufbauendes Plädoyer für eine „Dritte Kultur“ im Management zeigt pointiert, unterhaltsam und realitätsnah eine Alternative auf. Sie basiert auf der unverwechselbaren unternehmerischen Kompetenz und einer neuen Kommunikationskultur.

 

 


Mehr Wissen – Veröffentlichungen:

Buch „Zukunfts-Illusionen
Kritik der Trendforschung

VS Verlag 2009

Jeder möchte die Zukunft voraussehen, um sich mit den strategischen Planungen auf sie einzurichten. Nachdem die Versuche der letzten Jahrzehnte, mit Hilfe von Kennzahlsystemen, Modellen, Best Practices oder gar der Neurobiologie dramatisch gescheitert sind, tauchten Gurus auf, die Erlösung versprechen. Sie nennen sich „Trendforscher“. Was eigentlich nichts anderes ist als eine festgelegte statistische Berechnungsform wurde zur Berufsbezeichnung von selbst ernannten Geistheilern des Managements umgemünzt. Trotz der lärmenden Visionen und des großspurigen Versprechens „der Wirtschaft zu helfen“, bleiben aber am Ende allenfalls Trivialitäten, opportunistische Bestätigungen dessen, was man hören will, und unbewiesene Behauptungen. Denn: Zukunft stellt sich für jedes Unternehmen anders dar. Und Erfolg lässt sich nicht auf Konzepten und Visionen gründen, sondern nur in individueller Verantwortung gestalten.